Reitunterricht    –    Longentraining    –    Führtraining

 

Reitunterricht – Reiten ist nicht gleich reiten

Du reitest. Du liebst Pferde. Aber: Wenn man sich einfach so auf ein Pferd setzt und reitet, schadet man ihm. Auch wenn man „nur spazierenreitet“ und „gar nichts vom Pferd will“. Denn – Pferde sind nicht auf die Welt gekommen, damit sie
uns in der Gegend tragen. Im Grunde sind sie von ihrem Körperbau her gar nicht als Lasttiere geeignet!

Wenn wir uns auf Pferde setzen und reiten wollen,müssen wir gutes Reiten lernen. Das sind wir den Pferden schuldig.

Was haben du und dein Pferd davon, wenn du lernst, es gut zu reiten?

  • Du und dein Pferd sind ein gutes Team. Ihr versteht euch so richtig und bildet eine Einheit.
  • Der Bewegungsablauf deines Pferdes wird geschmeidiger.
  • Dein Pferd bewegt sich ausbalanciert und ist nirgends fehl- oder überbelastet.
  • Dein Pferd ist trittsicher und besser geschützt vor Verletzungen
  • Du kannst dich gut den Bewegungen des Pferdes anpassen und darauf eingehen.
  • Es ist alles gut im Fluss – der Energiefluss passt, die Durchblutung ist überall gewährleistet, der Lymphfluss funktioniert: das ganze Pferd wird gesünder und stärker wenn es gut geritten wird.

Dein Pferd nimmt vom Reiten keinen Schaden, sondern profitiert sogar davon. Es wird durch richtiges Reiten sicherer, schöner, strahlender, gesünder. Eine Win-Win-Situation für Pferd und Reiter!

Gut reiten ist viel mehr als reine Reittechnik und Gangarten und irgendwelche Lektionen, darum bekommst du von mir keinen typischen Reitunterricht. Die Art meines Unterrichts ist – sagen wir mal – unkonventionell, bildhaft, beispielhaft, sinnig, verständlich, fühlbar. Du wirst du immer unabhängiger von dauerhaftem Unterricht, weil du nicht nur technisch irgendwelchen Anweisungen folgst, sondern weil du den Prozess verstehst und erfühlst, und immer wieder das herstellen oder korrigieren kannst, was du möchtest.

Was brauchst du, um für dein Pferd ein guter Reiter zu sein?

  • Einfühlungsvermögen
  • Wissen und Gefühl für den natürlichen Bewegungsablauf des Pferdes
  • Feingefühl für das richtige Maß und den richtigen Zeitpunkt der Hilfen
  • Gespür für Takt und Rhythmus
  • Gefühl für einen angenehmen Kontakt
  • einen eigenen freien Energiefluss
  • einen ausbalancierten, beweglichen Sitz

Wir achten beim Reiten oft so stark auf das, was das Pferd tut (oder nicht tut), dass wir oft versäumen, auf uns selbst zu achten. Wie du beim Reiten sitzt, wie relaxt oder starr deine Haltung ist, wie verspannt du bist – und vor allem dein aktueller mentaler Zustand, wirkt sich enorm auf die Zweisamkeit aus.

Was braucht dein Pferd, damit es ein gutes und glückliches Reitpferd sein kann?

  • Einen Sattel unter dem es sich frei bewegen kann (Link)
  • Freies Gelenkspiel
  • Freien Energiefluss
  • Genügend Kraft, um den Reiter tragen zu können
  • Eine gute körperliche Verfassung
  • Vertrauen zum Reiter und zum Menschen an sich
  • Es muss die Hilfen des Reiters verstehen und annehmen

Wenn du deinen Reitstil verbessern willst, ist es egal, auf welcher Ebene du und dein Pferd einsteigen! Ich hole euch dort ab, wo ihr gerade steht, es ist immer eine Verbesserung möglich.

Ich unterrichte einzeln und in Gruppen, am liebsten Tages- oder Wochenendworkshops. Die sind in der Gruppe am intensivsten und nachhaltigsten, weil jeder von jedem lernt.

Wenn ich dich und dein Pferd gesehen habe, gebe ich dir meine ehrliche Einschätzung darüber, was sinnvoll und nötig ist, um eure Situation dauerhaft zu verbessern und wir besprechen das weitere Vorgehen.

Was wir brauchen: Einen umzäunten Reitplatz/Wiese mit gutem, griffigen Boden oder eine Reithalle.

Deine Investition:

Einzelunterricht: 40 Euro

Unterricht zu zweit: 30 Euro/Reiter

Unterricht zu mehreren (höchstens 4 in einer Gruppe) 25 Euro/Reiter

Tagesworkshop (ab 4 Reitern) 95 Euro/Reiter (2 Mal reiten + Theorie)

Wochenendworkshop (ab 4 Reitern) 150 Euro/Reiter (4 Mal reiten + 2 Mal Theorie)

zzgl. evtl. Fahrtkosten je nach Entfernung

Melde dich gerne bei mir wenn du Fragen hast und/oder einen Termin vereinbaren möchtest.

 

 

 

 

 

Führtraining – „back to nature“-Programm – Natürliche Bewegungsabläufe

Ein Pferd, das sich natürlich bewegt,nimmt Last mit der Hinterhand auf und ist frei in der Vorhand –– wir können das am besten bei Fohlen beobachten. Es hat einen relativ geraden Rücken, es steht mit den Vorderbeinen unter der Schulter und mit
den Hinterbeinen unter den Hüftgelenken.

Unsere Pferde sehen oft so aus:

  • Senkrücken/durchgedrückter Rücken
  • Pferd ist „überbaut“ – Kruppe ist höher als der Widerrist
  • Herausgestelltes Becken/Hüfte
  • nach hinten herausgestellte Hinterhand
  • Schultern die Richtung Brustbein „eingesunken“ sind
  • herausstehendes Brustbein
  • nach hinten oder vorne gestellte Vorderbeine
  • wenig ausgeprägte oder sogar zurückgebildete Oberlinienmuskulatur (Hals, Rücken, Kruppe)
  • stark ausgeprägte Muskulatur an den Schultern
  • wenig ausgeprägte Unterlinienmuskulatur (Bauch)

Und laufen tun sie oft so:

  • sie gehen auf der Vorhand
  • sie bewegen die Vorderbeine schneller als die Hinterbeine
  • sie stolpern, fußen vorne stark und hart auf
  • die Hinterhand ist nicht an die Vorhand angeschlossen

Das sind Muster und Fehlhaltungen die sich das Pferd über Jahre angeeignet hat, aus verschiedenen Gründen, unter anderem durch:

  • falsches Reiten
  • falsches Tempo und Rhythmus
  • zu enger Sattel
  • zu wenig Geländetraining
  • zu wenig unebener Boden

und und und

Um das Pferd aus diesen Mustern und Fehlhaltungen herauszubringen braucht es bestimmte Übungen: zuerst beim Führen, dann an der Longe und dann unter dem Reiter. Das nenne ich das „back to nature“-Programm: Das Pferd hat sich neue
Bewegungen, die ihm nicht entsprechen, angewöhnt. Der Körper, vor allem das Nervensystem, hat Fehlhaltungen schon als normal abgespeichert. Das führt zu Über- und Fehlbelastungen im ganzen Körper und somit zu den unterschiedlichsten
Krankheiten wie Lahmheit, Sehnenproblemen, Atemwegsproblemen, Hufprobleme usw.

Ich zeige dir, wie du mit deinem Pferd das „back to nature“-Programm durchführen kannst. Es ist einfach und effektiv, du musst es nur regelmäßig tun, bis sich neue – natürliche – Bewegungsabläufe verankern. Es geht darum, die Qualität des Bewegungsablaufs des Pferdes zu verbessern, und somit seine ganze Gesundheit.

Was wir brauchen: Einen umzäunten Reitplatz/Wiese mit gutem, griffigen Boden oder eine Reithalle

Deine Investition:

Einzelunterricht: 40 Euro/Pferd

Unterricht zu zweit: 30 Euro/Pferd

Unterricht in der Gruppe (höchstens 4): 25 Euro/Pferd

Tagesworkshop mit Theorie und Praxis: 95 Euro/Pferd

zzgl. evtl. Fahrtkosten, je nach Entfernung

Melde dich gerne bei mir wenn du Fragen hast und/oder einen Termin vereinbaren möchtest.

 

 

 

 

 

 

 

Longentraining – mehr als nur im Kreis laufen lassen

Mit richtigem longieren kann man viel erreichen, es kann eingesetzt werden zur Rehabilitation, zur Verbesserung der Koordination und Balance der Bewegungsabläufe, zur Verbesserung der Rittigkeit, zur Verbesserung der Kommunikation von Reiter und Pferd.

Unsere Pferde sehen oft so aus:

  • Senkrücken/durchgedrückter Rücken
  • Pferd ist „überbaut“ – Kruppe ist höher als der Widerrist
  • Herausgestelltes Becken/Hüfte
  • nach hinten herausgestellte Hinterhand
  • Schultern die Richtung Brustbein „eingesunken“ sind
  • herausstehendes Brustbein
  • nach hinten oder vorne gestellte Vorderbeine
  • wenig ausgeprägte oder sogar zurückgebildete Oberlinienmuskulatur (Hals, Rücken, Kruppe)
  • stark ausgeprägte Muskulatur an den Schultern
  • wenig ausgeprägte Unterlinienmuskulatur (Bauch)

Und laufen tun sie oft so:

  • sie gehen auf der Vorhand
  • sie bewegen die Vorderbeine schneller als die Hinterbeine
  • sie stolpern, fußen vorne stark und hart auf
  • die Hinterhand ist nicht an die Vorhand angeschlossen

Das sind Muster und Fehlhaltungen die sich das Pferd über Jahre angeeignet hat, aus verschiedenen Gründen, unter anderem durch:

  • falsches Training
  • falsches Tempo und Rhythmus
  • zu enger Sattel
  • zu wenig Geländetraining
  • zu wenig unebener Boden

und und und

Um das Pferd aus diesen Mustern und Fehlhaltungen herauszubringen, braucht es bestimmte Übungen: zuerst beim Führen, dann an der Longe und dann unter dem Reiter.

Wenn ein Pferd an der Longe nicht gut auf deine Körpersprache, auf deine Zeichen und Hilfen reagiert, wird es das beim reiten auch nicht in der Form tun wie es für euch beide gut wäre. 

Ich zeige dir, wie du dein Pferd richtig longierst. Es hilft dir, deinen Blick und dein Gefühl zu schulen, für die Bewegungsabläufe und die Durchlässigkeit des Pferdes. Ist dein Pferd am Boden ausbalanciert und durchlässig, wird es insgesamt gesünder und rittiger.

Was wir brauchen: Einen umzäunten Reitplatz/Wiese mit gutem, griffigen Boden oder eine Reithalle

Deine Investition:

Einzelunterricht: 40 Euro/Pferd

Tagesworkshop mit Theorie und Praxis (mind. 4 Teilnehmer): 95 Euro/Pferd

zzgl. evtl. Fahrtkosten, je nach Entfernung

Melde dich gerne bei mir wenn du Fragen hast und/oder einen Termin vereinbaren möchtest.