Warum lehnen oder kratzen Pferde?

Kennst du das? Ein Pferd „lehnt“ sich mit dem Hintern an die Boxenwand? Es drückt regelrecht gegen die Wand und steht ewig so da? Oder – ein Pferd kratzt sich immer wieder an der gleichen Stelle richtig auf – sich selber, ohne dass irgendwie die Decke scheuert oder so?

Das hat Gründe! Bevor ich die nenne, bringe ich dir den Energiekreislauf des Pferdes näher:

Stell dir ein Bewässerungssystem in einer Großgärtnerei vor. Die Großgärtnerei ist ausgelegt mit Rohren, um links und rechts des Weges die Beete und Pflanzen zu bewässern. Wenn jetzt ein Rohr verstopft ist, dann fließt vor dieser verstopften Stelle ganz viel Wasser aus dem Rohr, weil der Druck enorm groß ist.

Nach dieser verstopften Stelle fließt ganz wenig Wasser aus dem Rohr, nur noch ein Rinnsal. Alle Pflanzen werden krank und gehen ein: Die einen, weil sie zu viel Wasser, und die anderen, weil sie zu wenig Wasser abbekommen.

So ähnlich kannst du dir das Energiesystem eines Pferdes vorstellen: Die Energie fließt durch Energieleitbahnen (Meridiane). Die Meridiane ziehen um den ganzen Pferdekörper herum, führen Energie zu allen Körperstellen, und versorgen somit den gesamten Organismus, innen und aussen, mit Energie.

Wenn irgendwo ein zuviel oder ein zuwenig an Energie ist, versuchen Pferde das selber auszugleichen. Sie versuchen, ihr Problem zu lösen, egal ob es sich um zu viel Energie oder zu wenig Energie handelt.

Lehnen

Die Pferde, die sich lang irgendwo dagegen lehnen (gegen die Wand, gegen einen Gegenstand), wollen Energie ableiten. Sie lehnen sich zum Beispiel mit dem Hintern gegen die Wand – mit den Sitzbeinhöckern: Das könnte ein energetisches Problem der Wirbelsäule oder der Hinterhand sein. Oder sie lehnen sich mit einer Schulter gegen die Wand: Das könnte ein energetisches Problem der Schulter oder irgendwo an der Vorhand sein. Sie machen das, weil sie etwas loswerden, etwas abgeben wollen.

Gründe hierfür sind:

  • Die Energie ist zu viel an dieser Stelle
  • Die Energie fliesst nicht weiter an dieser Stelle, es ist ein Energiestau in diesem Bereich

Kratzen

Pferde, die sich irgendwo kratzen (ich meine nicht wegen Schweiß oder wegen Fliegen), versuchen, durch das kratzen Energie dahin zu bringen, wo sie sich kratzen. Die Stellen wo die Pferde sich kratzen, sind völlig unterschiedlich, z. B. an einem Vorderbein, seitlich am Rumpf, am Kopf – je nachdem wo sie sich kratzen – in dieser Gegend ist ein energetisches Problem.

Gründe hierfür sind:

  • Es fliesst nicht genügend Energie hin zu dieser Stelle
  • Es fliesst nicht genügend Energie durch diese Stelle durch

Als Reiter und Pferdebesitzer ist es wichtig, solche Verhaltenweisen nicht zu übersehen, oder gar als Macken abzutun! Sei dir dessen bewusst, dass ein Pferd nichts ohne Grund tut. Wenn also kein offensichtlicher Grund vorhanden ist – zum Beispiel eine sichtbare Störung von außen oder eine Verletzung, die das Pferd irritiert – dann sind solche vermeintlichen Angewohnheiten oft ein Anzeichen, dass etwas Grundlegendes vorliegt.

Mir springen diese Dinge natürlich ins Auge, das ist ja klar, ich lebe und denke „Energetik“. Wenn ich durch den Stall laufe, „sehe“ ich bei vielen Pferden schon die Energieflussstörungen. Wenn Ruhe im Stall, auf dem Auslauf oder auf der Weide herrschen, kann ich die immer gleichen Versuche der Pferde, Energie abzuleiten oder sich Energie zuzuführen, beobachten.

Schau mal dein Pferd achtsam an wenn es nicht mehr frisst, satt ist, und Ruhe hat. Hat es dann solche Anzeichen? Frag auch deinen Boxennachbarn oder den Stallbetreiber, ob jemand solche Verhaltensweisen bei deinem Pferd beobachtet hat. (Kratzstellen sieht man am Fell aber „Lehn-Stellen“ sieht man meist nicht am Fell). Oft ist es so, dass das Pferd die Dinge erst zeigt, wenn es im Stall ruhig wird. Wenn wir als Reiter da sind, ist ja meistens was los, wir machen ja was mit unserem Pferd, und dann ist es durch uns und mit uns abgelenkt.

Wie kannst du deinem Pferd jetzt helfen?

Du kannst die Energie deines Pferdes zum fließen bringen, indem du es in Energieflussrichtung bürstest. Dadurch heben sich die Störungen auf oder werden gelindert, je nachdem wie tief es sitzt. Probiere es aus  – lohnen tut es sich auf alle Fälle. Deinem Pferd wird es dadurch besser gehen! Wie das geht, zeige ich dir in meinem Wissensbereich. Trag dich hier unten in den Newsletter ein. Du erhältst dann sofort Zugang zum Wissensbereich und kannst loslegen.

Beweise Ausdauer! Von einem Tag auf den anderen lassen sich die Energieflussstörungen nicht lösen, sie sind ja auch über einen gewissen Zeitraum entstanden. Aber dranbleiben lohnt sich! Ich kenne Pferde, die sich allein durch regelmäßigstes Bürsten in Energieflussrichtung total gut entwickelt haben!

Und doch: Pferde sind – wie wir Menschen – keine Maschinen. Darum kann dir hier leider nicht sagen „mach das über Zeitraum X, und dann ist alles gut“. Das Bürsten für den Energiefluss tut deinem Pferd auf jeden Fall sehr sehr gut. Und bürsten tust du ja sowieso, das ist also kein extra Aufwand für dich. Sollten sich die Störungen durch Bürsten nicht lösen lassen, ist die Störung wahrscheinlich schon zu vielschichtig, dann helfen APM Behandllungen oder Akupunktur.

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